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Burladingen Hohenzollerische Zeitung Donnerstag, den 08. Oktober 2009

Und noch immer sind es nicht alle
Wolfgang W. Meyer beschreibt immer mehr Jakobswege – Buch erscheint in siebter Auflage

Von Grund auf überarbeitet und wesentlich erweitert erscheint Wolfgang W. Meyers Buch „ Jakobswege. Württemberg – Baden – Franken – Schweiz“ jetzt in seiner siebten Auflage.

TANJA MARQUARDT

Starzeln:
Nur wenige Druckerzeugnisse erreichen solch eine Auflagenwiederholung wie der Kultur- und Wanderführer des neuen Starzelner Ortsvorstehers Wolfgang W. Meyer. Über die Neuererscheinung und deren Werden und Wirken sprach die HZ mit dem Autor.

lhr Jakobswege-Buch ist jetzt in der siebten Auflage erschienen. Was ist neu im Vergleich zu den bisherigen?

WOLFGANG MEYER: Es sind neue Wege durch den Schwarz wald und ein weiterer, der Göppinger Gesundheitspfad, dazu gekommen, andere sind verändert worden. Auch Ortsumfahrungen haben ihren Einfluss auf den Wegverlauf, beinahe 50 Prozent des Inhalts sind erneuert, ergänzt und erweitert worden. Der Umfang ist um weitere 60 Seiten auf 334 Seiten angestiegen.

Wie gehen Sie vor, welcher Aufwand ist nötig, um ein neues Wegstück zu dokumentieren?

MEYER: Im Vorfeld muss die historische Dimension dieses Weges ausgeleuchtet werden. Die Frage, ob einst ein römischer Heer weg oder ein historischer Wirtschaftsweg auf dieser Trasse verlaufen ist, ist von großer Bedeutung. Dann stehen die Kulthin weise als nächstes im Vordergrund der Betrachtung: Existieren Flurnamen, die auf Pilgerfahrten vor mehr als 500 Jahren hin weisen? Gibt es Klöster, die für die Unterkunft und Verpflegung der Jakobspilger von großer Bedeutung waren? Finden sich Jakobuskirchen und/oder Kirchen mit dem Pilgerheiligen? All dies zusammengenommen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass wir es hier mit einem mehr oder weniger originalen Jakobsweg zu tun haben.

Seit dem ersten Erscheinen des Buches sind neun Jahre vergangen. Was motiviert Sie, dem Thema immer wieder neue Aspekte abzugewinnen?

MEYER: Ich denke, es ist meine Neugierde. Manche sagen, dass ich von dem Jakobswegsvirus angefallen worden bin. Irgend wann habe ich den Anspruch verinnerlicht, alle Jakobswege zwischen Würzburg und Einsiedeln in meinem Buch zu vereinen. Leider ist jetzt in den letzten Wochen noch ein Weg dazu gekommen, den ich zwar schon begangen, aber noch nicht erforscht habe.

Bislang 18 000 verkaufte Exemplare, sieben Auflagen – wo liegt für Sie das Erfolgsgeheimnis Ihres Buches?

MEYER: Ein Aspekt unserer mitteleuropäischen Kulturgeschichte wird hier sichtbar. Eine Massenbewegung zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert, die trotz der verflossenen Zeit noch so viele Spuren hinterlassen hat, kann durch das Pilgern auf diesen Wegen nachvollzogen werden.

Welcher der Wege, die Sie beschrieben haben, ist denn lhr persönlicher Lieblingsweg?

MEYER: Mein unbestrittener Lieblingsweg ist der Hohenzollerische Jakobsweg, den ich in Rottenburg beginnen und in Konstanz enden lasse. Es gibt zum einen römische Heerwege auf dieser Trasse und einmalige Spuren der Jakobusverehrung und des Jakobuskults, aber auch von Pilgern selbst.

lst das letzte Kapitel geschrieben, oder haben Sie schon Auflage Nummer 8 im Sinn?

MEYER: Wie gesagt, gibt es einen neuen Weg zwischen Rothenburg ob der Tauber und Speyer. Ohne ihn wird das Buch nicht vollständig sein.