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9 Seiten von meinem Buch

 
 
 
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Camino del Ebro - Der Ebroweg (cami català) Teil 1
Von Amposta nach Zaragoza

Hier gehts zum Teil 2 des Weges von Zaragoza nach Logrono

Links das Ebrodelta, Anflug über Barcelona oder Valencia. Genaugenommen fängt der Weg in San Jaume d'Enveya an.

Oben sieht man den anderen Zugang, den ich von Barcelona über den Berg Montserrat mit dem Kloster bis nach Lleida gegangen bin.

Karten vom Smartphone, der Rucksack hatte 5,5 kg(heute 2015 nur 3,8 kg), gelaufen bin ich mit Salomon Xa 2 d ultra, die eine verstärkte Sohle haben, dazu sehr dünne Baumwollsocken. Trotz Hitze keine feuchten Füße, keine Probleme! Natürlich mit hellen Klamotten. Es macht Spaß in der heißen Jahreszeit zu laufen!

Am 24. Juni 2009 habe ich in Amposta (unten), im Ebrodelta begonnen.

Nur mit einem spanischen Führer, den ich nicht immer verstanden habe und einer selbstgebastelten Enfernungsliste (hier). Die Markierungen sind aber hervorragend. Im Amposta fand ich nur ein Hotel, wo man mich ziemlich überrascht, von oben bis unten verwundert angeschaut hat.
Ich bin erstmal auf der rechten Flußseite losgelaufen.
In Tortosa (Touri-Info) gibt es einen Pilgerausweis, wenn der Vertreter der dortigen Jakobusgesellschaft erreichbar ist. Bei mir war er es nicht.

Es war erst mal ziemlich heiß, meistens bis 36 Grad. Aber die Luft war trocken und ich fand immer wieder gekühlte, aber leider verrauchte Bars. Ein Liter Wasser reicht immer für unterwegs, an manchen Tagen habe ich 5 l getrunken.

Erste Etappe von Amposta über Tortosa nach Xerta: 28 km
Unterkunft: Alberg Asut, Tel: 678676767


Nach Tortosa (unten) kann man längs eines Kanals entweder auf der linken wie auch rechten Flußseite entlang gehen. In Tortosa überqueren wir den Fluß und wechseln hinüber zum linksseitigen Kanal, dem wir auf der rechten Seite folgen.
Amposta

Am Abend bin ich nach 28 km in der komfortablen Alberg Assut in Xerta angekommen. Die einzigste Herberge bis Zarragoza.
Radfahrer, die den Gr99 entlang des Ebros fahren, gab es an diesem Abend einige. Kurz vor Zaragoza sind mir noch 2 entgegen gekommen. Weiteren Reisenden bin ich nicht begegnet. Gehört habe ich auch nicht von anderen.

Abends um 10 Uhr auf dem plaza major bei 32 Grad ein Radler zu trinken, war schon ein außerordentlicher Genuß.


Zweite Etappe nach Gandesa: 28 km
Unterkunft: Hotel Piqué, liegt im Zentrum.
Hotel Fonda Serres (in der Nähe) Vía Aragó, 8


Am 2. Tag ging es auf einer ehemaligen Eisenbahnlinie in die Berge und sicherlich durch 14 Tunnel, die manchmal mehr als einen Kilometer lang waren. Also Lampe mitnehmen, die Beleuchtung geht selten.

Dann geht es rechts hinunter zu einem ehemaligen Kloster La Fontcalda, wo es auch eine Bar gibt. (17 km). In der Schlucht mit Bach, sind auch Wasserbecken angelegt, zum Abkühlen wäre es gut geeignet, wenn die Wasserqualität gut wäre.
Dann steigt man da hinauf, einige 100 Meter bis zu diesem Kunstwerk (rechts oben), dann zur ersten Teerstraße, dann links auf die Straße bis nach Gandesa, wo man nach insgesamt 27 km ankommt.

Ich hatte das Glück von einem verbeifahrenden Mann herbeigewunken zu werden, der wortlos auf den Platz neben sich gewiesen hat. So habe ich mir den Straßenteil ersparen können und bin gleich zum günstigsten Hotel gebracht worden. Er habe Rehe beobachtet, hat er mir erzählt.

Bemerkenswert in Gandesa ist dieses Innungshaus, das von einem Verwandten von Gaudi(?) entworfen wurde.


Dritte Etappe nach Fabara: 27 km
Unterkunft: Casa Oliver, C/ Flare, 27, Tel.: 976 635 120 - 695 966 506

Der 3. Tag geht über Batea (12 km) und der Bar dort nach Fabara (links oben) mit insgesamt 29 km. Von den dortigen Hotelbesitzern (Casa Oliver) habe ich auch die Dateien für den Wegeverlauf in Google-Earth erhalten. (ZIP-Datei)
Vierte Etappe nach Caspe: 20 km
Unterkunft: Los Jardines,C/ Obispo García, 1, Tel.: 976 632 248 sehr günstig. El Quijote Tapas Bar - C\Pellicer 14, Tel.: 976 63 31 62 und weitere verschiedene Hostals

Auf gut markierten Wegen, manchmal auf wenig befahrenen Teerstraßen kommt man in Caspe (links und darunter) nach 20 km wieder zum Ebro. Es gibt genügend Hotels, nur macht die Touri-Info immer zu früh zu. Auf der anderen Flußseite sehen wir ein ehemaliges Kloster (Monasterio de Rueda), das heute ein teures Hotel ist.


Fünfte Etappe nach Escatron: 29 km
Unterkunft: Pension Mayor Tel: 976170194, unten direkt am Fluß das El Embarcadero. Etwas teurer aber mit Bar.

Escatron

Wir folgen dem GR99, gehen neben einem hochgelegten Bewässerungskanal, überqueren die Bahnline, erreichen die Straße und sind in 12 km nach Chiprana, wo wir auch eine Bar finden. Wir gehen zurück uf die Straße und folgen ihr ein Stück, bis links eine Piste abgeht, die uns in der Nahe der Salzseen vorbei führt.
Laguna de la Salada (oben rechts ) Richtige Salzseen - es verdunstet mehr Wasser als abfließt. Das Betreten ist untersagt, aber es ist niemand da, der einen davon abhält ans Ufer zu gehen.

In Escatron (Bild oben) , einer sehr mittelalterlichen Stadt mit vielen verfallenen Häusern hat es mir sehr gut gefallen..
Ich saß oben an der Kirche und hatte einen wunderschönen Blick über die Stadt bis hin zum Ebro und dem gegenüberliegenden Monasterio und hätte es gerne in diesem Moment jemandem erzählt, wie toll ich das fand.
Oben rechts ist ein Feigenbaum mit reifen Früchten. Da riecht es immer besonders gut.

Sechste Etappe nach Quinto: 36 km
Unterkunft: Pension Plaza, Plaza Espana, Tel.: 976 177 248, 671 875 146

Quinto

Zuerst geht es auf der Straße über den Fluß, in einem Bogen zum Monasterio, danach über einige Hügel hinauf, dann wieder hinunter nach Sastago. Später steigen wir auf die Hügel die dem Ebro bei seinen riesigen Schlaufen begleiten und es dauert bis man wieder am Fluß ist.
Selbst Mittags hatte es am Fluß eine unglaubliche Hitze. Im Schatten der Bäume war es noch unerträglicher, das es dort windstill war.
Als hilft es nur wenn man weitergeht, bis zur nächsten gekühlten Bar.
Nur im Tal des Flußbettes war es grün, sonst völlig trocken.

In Gelsa, meinem Ziel mußte ich umdisponieren, da es keine Unterkunft gab und die 5 km nach Quinto auf der Straße fortsetzen. Die nächste Übernachtungsmöglichkeit befindet sich im Zentrum unterhalb der schon von weitem erkennbaren Burganlage (Bild links).

Bild links unten: Blick zurück auf Escatron und das Monasterio

Bild unten rechts: Blick auf Sastago

Bild ganz unten rechts : der einzigste Pilger auf der ganzen Strecke

Siebente Etappe nach El Burgo de Ebro: 23 km
Unterkunft in Fuentes de Ebro: Hostal Elena, Av. Santiago Lapuente, 9-1
Hostal Texas, Calle mayor 15, 976 160 419 Mail
Unterkünfte in El Burgo de Ebro:
Hostal Danae. C. Juan Espronceda, s/n. Tel: 976.105.475.
Essen in einem "local social"


Dann sind es am 7. Tag noch 15 km bis Fuentes del Ebro längs Schotterpisten in der Ebene. Da helfen nur stabile Sohlen. Die Eisenbahn ist immer in der Nähe. Das Etappenziel ist dann El Burgo de Ebro.

Achte Etappe nach Zaragoza: 18 km
Unterkunft: Albergue 'La Posada del comendador' C/Predicadores, 70, (westl. der Kathedrale).

Wir haben bis Zaragoza die Autobahn häufiger in der Nähe und erreichen den schönen und weitläufigen Platz vor der Kathedrale Maria del Pilar (Bild rechts)

Maria auf der Säule, die damals, wie die Legende erzählt, Jakobus gebeten hatte, für sie eine Kirche in Zaragoza zu errichten.

Der Pfarrer wollte gleich mit, als ich meinen Pilgerausweis abstempeln ließ.
Hier folgt Teil 2 mit dem Weg von Zaragoza bis Logrono, gelaufen ab dem 3. August 2010.

Zaragoza

Nochmals alle Links:
Zugangsweg von Barcelona über Montserrat
Selbstgebastelten Enfernungsliste (hier)
Karten vom Smartphone.
Wegeverlauf: teilweise der Radweg (GR99) in Google-Earth: (ZIP-Datei)

Bei gronze.com können Sie auch fündig werden.

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