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1. Spurensuche - Mittelalterliche Jakobswege in Süddeutschland
Die Geschichte von der hier berichtet werden soll,
hat vor 1000 Jahren begonnen und scheint auch heute noch nicht zu Ende
zu sein. Ein weiter Mantel, ein Schlapphut der vor Wind, Kälte und
auch vor Sonne schützen soll, eine Wasserflasche, eine Umhängetasche
und ein kräftiger Wanderstab kennzeichneten einen Menschen als Pilger,
wenn sich vor 900 Jahren auf eine lebensgefährliche Fußreise
von 2-3000 Kilometer aufmachte, um einen Ort aufzusuchen, wo der Legende
nach einer der Jünger Jesu, der Apostel Jakobus der Ältere begraben
liegt. Ziel dieser Pilgerfahrt war zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert
das im Nordwesten Spaniens gelegene Santiago de Compostela.
Auch
in Baden-Württemberg, Franken, Bayern und der Schweiz sind unzählige
Spuren der Jakobspilger erhalten geblieben. Wer den Zug der Pilger verfolgen
und rekonstruieren will, muss näher hinschauen. Denn nun gilt es,
Kirchen, Klöster, Kapellen, Stifte, Hospitäler und Herbergen
zu entdecken, die in vielfacher Weise vom Jakobus-Kult zeugen. Oft ist
es die Muschel, die bisweilen nur verborgen angebracht ist, oft sind es
Stein- und Schnitzfiguren in Kirchen, die den Heiligen mit seinem Hut,
seinem Wanderstab, der Wasserflasche und der unverzichtbaren Muschel zeigen.
Auf Altar- und Tafelbildern finden sich Szenen aus dem Leben des Apostels
oder auch der Wunder, die Pilger auf ihrem schmerzensreichen Weg erfahren
haben.
In
einem Lichtbildervortrag mit Überblendtechnik und Musik wird der
Kulturwissenschaftler Wolfgang W. Meyer (Autor des Buches Jakobswege - Württemberg,
Baden, Franken, Schweiz, erschienen 2000 im Silberburgverlag) über
die Jakobswege in Süddeutschland berichten.
Dauer:
ca. 1Stunde 45 Minuten
Bedarf: Ständer für den Dia-Projektor und eine Leinwand
mit 3,70 X 2,50m bringe ich selbst mit. |
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2. Buen
camino - Zu Fuß auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela
Die
Geschichte von der hier berichtet werden soll, hat vor über 1000 Jahren
begonnen und scheint auch heute noch nicht zu Ende zu sein. Ein weiter Mantel,
ein Schlapphut der vor Wind, Kälte und auch vor Sonne schützen
soll, eine Wasserflasche, eine Umhängetasche und ein kräftiger
Wanderstab kennzeichneten einen Menschen als Pilger, wenn sich vor 900 Jahren
auf eine lebensgefährliche Fußreise von 2-3000 Kilometer aufmachte,
um einen Ort aufzusuchen, wo der Legende nach einer der Jünger Jesu,
der Apostel Jakobus der Ältere begraben liegt. Ziel dieser Jakobswege
war zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert das im Nordwesten Spaniens gelegene
Santiago de Compostela.
Santiago
de Compostela zählte neben Jerusalem und Rom zu den großen
Fernwallfahrtszielen der mittelalterlichen Christenheit. Im äußersten
Nordwesten der iberischen Halbinsel gelegen, zog es in seiner Glanzzeit
jährlich Zehntausende oder gar Hunderttausende von Pilgern an, die
am Grab des Apostels Jakobus zu beten wünschten. Der beschwerliche
Weg - im Sommer bei brütender Hitze, im Herbst und Frühjahr
über vereiste Berge - war nicht nur durch Naturgewalten gefährdet,
sondern auch durch Menschen, die vor Betrug und selbst Mord nicht zurückschreckten.
Die Wallfahrt nach Santiago erforderte also ein Höchstmaß an
Disziplin und Askese, an Mut und Ausdauer und vor allem an Bußbereitschaft
und Glaubensfestigkeit.
Heute
liegt dieses Wegenetz, das ganz Europa durchzieht, in Wäldern und
unter Asphalt verborgen. Aber es ist wieder in vielen Teilen freigelegt
und wieder begehbar geworden.
Heute haben sich die Motive der Pilger gewandelt. Trotzdem wird mancher
als Wanderer begonnen haben und am Ziel als Pilger angekommen sein.
Eigene Erfahrungen und historische Pilgerberichte bilden die Grundlage
dieses Vortrags.
Dauer:
ca. 1Stunde 45 Minuten
Bedarf: Ständer für den Dia-Projektor und eine Leinwand
mit 3,70 X 2,50m bringe ich selbst mit. |
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3. Ruta Via de la Plata - Ein Jakobsweg durch die Mitte und die Geschichte
Spaniens
1000 Kilometer zu Fuß auf römischen und maurischen Handelswegen
nach Santiago de Compostela
Alle Jakobswege führen nach Santiago de Compostela,
so auch ein auf historischer Trasse geführter Pilgerweg, dessen Anfang
in Sevilla liegt. Im Sommer erwartet den Pilger eine glühendheiße
Extremadura, im Winter steht alles unter Wasser und es gilt mit hochgekrempelten
Hosen eiskalte Bäche zu durchqueren.
Der römische Handelsweg hat seinen Anfang in
Wirklichkeit erst mit der 11. Etappe, in Merida, einer Stadt mit prachtvoller
historischer Kulisse, die dazu einlädt, die Geschichte Spaniens nachzuerleben.
In Salamanca und Zamorra zeugen viele Bauwerke von dem Wirken maurischer
und christlicher Baumeister aus der Zeit der Reconquista. Auch finden
sich immer wieder Spuren des Jakobuskults in Form von Kirchen, Altären
und Statuen des Pilgerheiligen am Wegesrand.
Vielleicht wird dieser Weg wegen seiner übergroßen
Einsamkeit und den damit verbundenen Entbehrungen von nur wenigen Menschen
begangen, obwohl viele kostenlose oder kostengünstige Übernachtungen
bereitstehen und Einheimische die vorbeiziehenden Pilger mit freundlicher
Aufmerksamkeit wahrnehmen.
Dauer:
ca. 1Stunde 45 Minuten
Bedarf: Ständer für den Dia-Projektor und eine Leinwand
mit 3,70 X 2,50m bringe ich selbst mit.
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4.
Bild-Material
für die Ankündigung in Presse oder Programm:
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Veranstaltungsplakat
"Auf dem Jakobsweg nach Spanien"
(Format A2) |
Veranstaltungsplakat
"Spurensuche - Jakobswege in Süddeutschland" (Format A3)
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Zwei Pilger |
W. Meyer vor der Kathedrale von Burgos |
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