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9 Seiten von meinem Buch

 
 
 
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Bitte beachten Sie, daß einige Links direkt zu anderen Anbietern führen, für deren Inhalte ich nicht ver-antwortlich zeichne, die aber dazu beitragen, dem Betrachter ein Gesamtbild der europäischen Pilgerwege zu vermitteln.
 

Via de la Plata

Teil 1: Von Sevilla nach Meriada (220 km)
Teil 2: Von Merida nach Salamanca
Teil 3: Von Salamanca nach Puebla de Sanabria
Teil 4: Von Puebla de Sanabria nach Santiago

Im Ganzen ist der Via oder Ruta de la Plata ausgezeichnet markiert. Fehlgehen tut man nur wenn man das Träumen anfängt (geht mir öfters mal) und wie ich erlebt habe, wenn sich 2 Pilger(innen) frisch kennen gelernt haben. Es gibt mehr Herbergen als man braucht (die Albergues touristico sind die schönsten, da sie in alten Ölmühlen/ Klöstern entstanden sind), ansonsten Hostals und Privatquartiere. Am besten ins Rathaus oder zur Polizei gehen. Manchmal gibt es auch eine Tourist-Info. Dort erfährt man auch welches Hostal am günstigsten ist.
Um zu den Herbergen zu finden, fragt man vor Ort. Jeder weiss Bescheid. Ähnlich ist es mit Läden oder Restaurants.

Ich bin seit 2003 jedes Jahr auf dem Via de la Plata. Fotos sind meistens von 2011. Leider lässt meine Lust nach die Liste ständig zu überarbeiten. Aber Sie finden aktuelleres im Internet. Hier z. Bsp auf deutsch - oder auf Spanisch.Davon gibts auch ein App: Locus Pro fürs Smartphone

Erste Etappe von Sevilla über Camas, Santiponce nach Guillena
Länge 22,2 km
Übernachtungsmöglichkeit: Herberge beim Polideportivo (Liste) oder bei Pilar "Luz del Camino" Tel:
955 785 262, 665 068 222 y 667 727 380, Ortseingang links. Hostal "Francés" - Avenida de Andalucia 70, Tel.: 955 78 5177+.639 594 496
Wenn es stark geregnet hat, ist es sinnvoll einen Bus nach Guillena zu nehmen. Bis Santiponce kommt man noch gut voran, aber danach muss man vor einem hohen Silo einen Bach queren (links unten), der einem bis zu Brust gehen kann. Alternativ kann man die Stelle nach links umgehen.

Vielleicht 500m vor Guillena ist im März 2015 ein ca 35 jähriger Franzose überfallen worden. Er wurde mit einem Messer bedroht. Da ich an diesem Tag die Straße ging, blieb ich unbehelligt. Zwecks Übersetzungshilfe ging ich mit ihm zur Polizei. Es sei schon mehrfach vorgekommen, sagte man.

In Guillena konnte man einst sehr hart auf dem Boden in der Dusche der Sporthalle übernachten, was ich 2003 das erste Mal gemacht habe. Jetzt gibt es dort im OG eine schöne Herberge. Inzwischen ist es die Herberge von Pilar, die ich favorisiere.

Zweite Etappe von nach Guillena nach Castilblanco de Arroyos
Länge 17, 5 km
Übernachtungsmöglichkeit: Herberge, Schlüssel bei Tankstelle, Privatquartiere werden meist vor Ort angeboten.
Den Pfeilen im Ort zu folgen macht nur bei Trockenheit Sinn (siehe oben). Einfach nach Norden weiter, bis man zur Hauptstraße kommt, die nach rechts über den Fluß und dann nach kurzer Zeit zu der Industriesiedlung (Poligono Industrial El Cerro) führt.
Dort gibt es rechts eine letzte Bar.
Am Kreisverkehr nach links durch die Industriebauten, dann an Orangenhainen vorbei, danach durch wilde Weidelandschaft zur Strasse nach Castilblanco. Auf jener nach links in den Ort bis zur Tankstelle.
Sehr freundliche Menschen, ein Spaziergang in das Zentrum ist vergnüglich.
Dritte Etappe von Castilblanco de Arroyos nach Almaden de la plata
Länge 29,5 km
Übernachtungsmöglichkeit: Private Herberge direkt am Weg (Cas de Reloj), Jugend.Herberge nach der Ortsmitte, Hostal

Am Ortsende finden wir noch eine Bar für den 2. Café, dann bleiben wir sehr lange Zeit auf der wenig befahrenen Strasse bis es nach rechts in das Naturschutzgebiet geht.
(Hier nehme ich immer ein Taxi bis zum Eingangs des Parks.. Ein Zettel hängt in der Herberge. Taxifahrer weiß Bescheid.)

Dann am Forsthaus vorbei über einen Fluß (s. rechts), dann noch einige Zeit durch eine Landschaft, wo es Hirsche geben soll, dann ein letzter Anstieg, wo ein Blick zurück möglich ist.
Danach wieder den Berg hinunter, an dem kleinen Heiligtum vorbei ins Zentrum und weiter den Zeichen folgen, bis man vor sich die erste Herberge findet.
Die Herberge ist groß und im Winter kalt. Mit anderen hatte ich am Abend eine unsägliche und emotionale Diskussion über die Nachteile von Breitreifen, so dass ich froh war am nächsten Abend alles hinter mir gelassen zu haben.Ein Restaurant hat immer offen. Einfach die Hospitalera fragen.

 
Vierte Etappe von Almaden de la plata über El Real de la Jara nach Monesterio
Länge: 37,5 km
Übernachtungsmöglichkeit: Kirchl. Herberge, mehrere Hostals, im Tourist-Office nachfragen


Wenn eine Wegbeschreibung noch davon spricht, bei der Finca Arroyo Maeos vorher anzurufen, ist sie hoffnungslos veraltet. Mußte man schon 2004 nicht mehr.

An der Stierkampfarena und den Sonnenkollektoren vorbei geht es erstmals wieder durch einen Fluß, dann aber auf wirklich schönen Wege bis vor El Real de la Jara. Die Tafel mit meinem Spiegelbild erinnert an den dort 1995 verstorbenen Wegmarkierer José Luis Salvador.

Im Ort könnte man auch in der Pilgerherberge rechts übernachten, was ich aber der Breitreifen wegen nicht tat, sondern erstmal ein Menu zu mir nahm und weiter ging. Vor der Burgruine heißt es wieder Schuhe ausziehen und durch den kalten Fluß waaten.

Weiter auf wasserfesten Pisten durch eine schöne Landschaft und einer neugebauten Brücke, wo ich 2005 noch durch den Fluß musste, bis zum Autobahnneubau. Links sehen wir die futuristische Kapelle (Bild oben). Dort folgt später links eine Bar und natürlich erhält man in der Autobahnraststätte die restlichen Angebote.

Zwischen N630 und Autobahn geht es einige Zeit weiter, bis wir nach links auf eine Strasse kommen, die uns über den Berg führt. Danach erreichen wir Monesteria, die Hauptstadt der luftgetrockneten Schweinekeule. Kirchliche Herberge an der Hauptstrasse linker Hand.

Fünfte Etappe von Monesterio über Fuente de Cantos nach Calzadilla de los Barros
Länge: 28,5 km,
Übernachtungsmöglichkeit: Herberge 2 km vor Ort links, Anmeldung im Rathaus
Aus dem Ort hinaus, beim Sportplatz links auf die Piste, später wieder über einen Fluß (s. links unten) nach Fuente de Cantos, wo man in einem ehemaligen Kloster (links weiter unten) übernachten könnte. War 4/2015 geschlossen. (Was ich 2011 tat, so habe ich die Bibelforscherin und ihren Anhang kennenlernen müssen). Rechts Richtung Busstation gibts eine ziemlich gute Herberge.
Man kann aber noch 1,5 Stunden weiterlaufen und kommt über gute Pisten nach Calzadilla de los Barros. Zur Pilgerherberge geht es nochmals ein wenig auf dem Weg zurück. Aus der Ferne schon erkennbar. Wir hatten 2005 ein schönes Kaminfeuer gemacht. Sonst ist es sehr einfach.
Sechste Etappe von Calzadilla de los Barros über Zafra nach Villafranca de los Barros
Länge 40,5 km,
Übernachtungsmöglichkeit: Herberge rechts am Weg, div. Hostals, Hotel Diana; im Rathaus bei Polizei Karte/Liste geben lassen.

Auch hat man hier nach ca. 3 km bei feuchtem Klima mit tiefen Bächen zu rechnen, weshalb es sich nach viel Regen empfiehlt, gleich den Bus nach Zafra zu nehmen. Vorne an der Hauptstraße (N630) ist die Haltestelle neben einer Bar.
Alternativ müsste man an der Strasse entlang gehen, was nicht besonders prickelnd ist.

Man passiert Puebla de Sancho Perez, wo man sich auch erfrischen kann und kommt dann nach Zafra, wo man vorher aber an den Gleisen nach links gehen muss, durch den alten Bahnhof, einen Park und weiter bis zum Eingang des Altstadtkerns. Noch vor dem Park findet sich die sehr empfehlendswerte Herberge der Jak.-Gesellschaft unter Leitung von Antonio: Albergue Van Gogh (617 846 551, 924 96 91 23)

Antonio, ein sehr rühriger und gewissenhafter Hospitalero. In Facebook finden sich seine Interessen. Hier haben wir seinen Geburtstag im April 2014 gefeiert.

Am Ortsrand sieht man (links unten) schon von weitem den Turm (Torre de San Francisco) an dem vorbei über einen Hügel wir nach Los Santos de Maimona gelangen.

Links Zafra, unten Los Santos de Maimona, wo es eine Herberge auf dem Hügel gibt, wo manchmal daneben auch Gauner über Nacht eingesperrt werden. Anmeldung bei der Polizei im Ort.

Auch hier finden wir aus der Stadt hinaus, notfalls weisen einem die älteren Damen den Weg. Eine schöne Piste schließt sich schmalen Wegen an, wo wir rechts in großer Entfernung einen Luftverschmutzer sehen und riechen können.

Wir gehen an der Abzweigung zur ehemaligen Ölmühle (Almazara), heute eine Albergue Touristico (meistens geschlossen) vorbei, queren die Gleise bei der Autobahn, unterqueren selbige und setzen unseren Weg parallel zu Strasse, zum Glück aber mit großem Abstand nach Villafranca (Bild unten) fort.

Dort gehen wir zum Rathaus, wo sich auch die Polizeiwache befindet. Wir erhalten einen Stadtplan mit den entsprechenden Kreuzchen, die uns zu möglichen Übernachtungen führen.

Erleben Sie das abendlichen Beisammensein der Generationen auf dem großen Kirchplatz beim Rathaus.

 
Siebte Etappe von Villafranca de los Barros über Torremegia nach Merida
Länge: 41 km
Übernachtungsmöglichkeit: Pilgerherberge (Molino de pan caliente), über die röm. Brücke, nach links am Fluß entlang gehen (ca. 1km)

Der Weg geht an dem Kloster (links unten) vorbei aus den Stadt, später auf einem kerzengeraden Weg, der in Teilen mal eine Bahnlinie war. Links sehen wir nach etwas über drei Stunden Almendralejo. Nochmals 2,5 Stunden und wir können ein nicht gerade preisgünstiges Menu in Torremegia (2. Bild links unten) einnehmen. Auch passieren wir ein Hinweisschild zu einer akzeptablen Herberge. Zwei Herbergen hat der Ort. Mit 12 € im Massenquartier nicht günstig.

Dann noch auf der Straße aus dem Ort und bei den Bäumen und Rastplatz rechts parallel zur Autobahn auf der alten Teerstrasse weiter. Über die Bahngleise und später einige Zeit an der N630 entlang. Dann entfernen wir uns uns vom Verkehr und erreichen auf schönen Feldwegen den Ortsrand von Merida. Durch den Park und dann nach rechts über die alte Römerbrücke in das Zentrum. Ganz unten sehen wir die alten Wasserleitungen der Römer (Viadikt).

Materialien:

Die aktuelle spanische Liste der Herbergen von 2013

Wegbeschreibung von 2008 von Sevilla nach Aldeanuevo

Karten: Locus Pro fürs Smartphone

Via Augusta von Cadiz nach Sevilla

Teil 1: Von Sevilla nach Merida (zum Anfang)
Teil 2: Von Merida nach Salamanca
Teil 3: Von Salamanca nach Puebla de Sanabria
Teil 4: Von Puebla de Sanabria nach Santiago

Weitere Wege auf der Iberischen Halbinsel